Im Oktober 2024 wurde das neue Tabakproduktegesetz in der Schweiz eingeführt. Dieses beschränkt Liquid Pods auf maximal 2ml. Bei Hybrid Produkten, lässt sich dieser Pod durch einen 10ml Nachfüllbehälter ergänzen. Das Bundesgericht hat nun entschieden, dass Produkte dieser Art wider Erwarten nicht zulässig sind.
Short Facts
- 2+10ml Produkte sind nicht gesetzeskonform
- 2ml Pods dürfen nicht durch einen permanenten Nachfüllbehälter ergänzt werden
- Der Import wird ab sofort eingeschränkt
- Hybrid Vapes werden in der Schweiz nicht mehr erhältlich sein
Welche Auswirkungen hat der Bundesgerichtsentscheid?
Auch wenn der Bundesgerichtsentscheid nur die Produkt Lost Mary BM6000 (Alte Version, in der Schweiz kaum mehr erhältlich) und Elfbar AF5000 (kaum mehr erhältlich) betrifft, dürfte der Entscheid Signalwirkung für alle 2+10ml Hybrid Produkte haben. Es können voraussichtlich keine neuen Produkte dieser Art mehr in die Schweiz importiert werden.
Welche Produkte sind betroffen?
Folgende Produkte können auf Grund des Bundesgerichtentscheids nicht mehr importiert werden:
- Elfbar Plus 50
- Elfbar NX 7000
- Elfbar Dual 10k
- Lost Mary BM6000 V2
- Lost Mary LUX7000
- Vozol Vista Plug
- Vozol Neon Plug Max
- Aroma King Click
- Sikary SL12000
- SKE Crystal CL6000
- Insta O-PRO
- Instaflow
Welche Produkte bleiben erlaubt?
Als direkte Alternativen zu den Big Puff Hybrid Vapes empfehlen wir dir die untenstehenden Produkte. Ebenfalls erlaubt bleiben natürlich E-Liquids für offene Pod Systeme.
Einkaufen solange Produkte verfügbar sind
Da der Import der Produkte nicht mehr möglich ist, neigen sich die Lagerbestände schnell dem Ende zu. Wir empfehlen dir, dich jetzt mit deinen Lieblingsprodukten einzudecken und dir einen Vorrat zuzulegen.
Gibt es in Zukunft keine Big Puff Vapes mehr?
Wir gehen davon aus, dass schon bald neue Produkte auf den Markt kommen, welche gesetzeskonform sind, aber dennoch eine hohe Zuganzahl bieten. Produkte wie der Vaal E-Pack oder der Sikary S10000 zeigen in welche Richtung die Entwicklung gehen könnte.
Unser Fazit
Bis heute haben wir keine nachvollziehbare Begründung für das Verbot von Vape Pods mit mehr als 2ml E-Liquid gefunden. Es erstaunt deshalb wenig, dass Hersteller einen Weg suchen, um den Kunden weiterhin ein langes Dampferlebnis mit vielen Zügen ohne lästiges nachfüllen zu ermöglichen. Sollte der Gesetzgeber Produkte mit hoher Zuganzahl weiterhin stark regulieren, wird sich das Marktvolumen auf 2ml Pods und offene Pod Systeme verschieben. Diese bieten das gleiche Genusserlebnis, sind aber umständlicher in der Handhabung, da Pods oft gewechselt oder das Liquid selbst nachgefüllt werden muss.